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Professionelle Frostschutzmessung von Wärmeträgerflüssigkeiten nach ASTM D 1177 – zuverlässige Analyse bis −70 °C inkl. PDF-Auswertung

Beschreibung

Produktinformationen "Professionelle Frostschutzmessung von Wärmeträgerflüssigkeiten nach ASTM D 1177 – zuverlässige Analyse bis −70 °C inkl. PDF-Auswertung"

Professionelle Frostschutzmessung für Wärmeträgerflüssigkeiten nach ASTM D 1177

Sicherheit für Ihre Anlage durch geprüften Frostschutz 

Ein unzureichender Frostschutz kann zu Schäden an Solar-, Kühl- oder Heizungsanlagen führen – oft schleichend und nicht sofort sichtbar. Gerade deshalb ist die tatsächliche Frostschutzwirkung in der Praxis schwer einzuschätzen. 

Viele Wärmeträgerflüssigkeiten enthalten neben Glykol oder Ethanol auch Additive wie Korrosionsinhibitoren. Diese können einfache Schnelltests verfälschen und ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln. Zusätzlich kann sich die Frostschutzwirkung im Laufe der Zeit verändern, beispielsweise durch die thermische Zersetzung von Glykolen. Dadurch kann die Schutzwirkung bereits reduziert sein, obwohl herkömmliche Messmethoden noch unauffällige Werte anzeigen. 

Wenn der Frostschutz nicht mehr ausreicht oder sich das Medium über die Zeit verändert hat, kann dies bereits vor dem eigentlichen Gefrierpunkt zu Problemen führen – zum Beispiel durch Ablagerungen, eine schlechtere Zirkulation oder eine geringere Wärmeübertragung. Das kann die Effizienz der Anlage reduzieren und Bauteile stärker belasten. 

Eine regelmäßige Überprüfung ist daher besonders sinnvoll vor der Heiz- oder Wintersaison, nach längerer Betriebszeit (ca. 2 Jahre) oder nach dem Nachfüllen der Anlage.

Exakte Laboranalyse nach Norm

Die Messung erfolgt unter Laborbedingungen mit einem automatisierten Tieftemperaturkryostaten mit SPS-Steuerung. Dabei wird der sogenannte Eisflockenpunkt nach der internationalen Norm ASTM D 1177 bestimmt – also die Temperatur, bei der der Frostschutz tatsächlich auszufallen beginnt. 

So erhalten Sie einen genauen und zuverlässigen Wert, der unabhängig von Zusatzstoffen oder Alterungsprozessen ist.

Für folgende Wärmeträger geeignet

  • Monoethylenglykol (MEG)
  • Monopropylenglykol (MPG)
  • ethanolbasierte Frostschutzmittel

Ihr Ergebnis 

Sie erhalten ein Protokoll mit:

  • dem exakten Frostschutzwert (Eisflockenpunkt)
  • der Start- und Endtemperatur der Messung
  • einer fachlichen Bewertung als PDF-Dokument

Ihre Vorteile

  • Sicherheit über den tatsächlichen Frostschutz Ihrer Anlage
  • Laborbasierte Messung für verlässliche und normgerechte Ergebnisse
  • Früherkennung von Frostschutzverlusten
  • Normgerechte Messung nach ASTM D 1177
  • Optional doppelte Messung für erhöhte Messsicherheit

So funktioniert es

  1. Analyse online bestellen
  2. Versandunterlagen erhalten
  3. Probe entnehmen (ca. 200 ml)
  4. Formular ausfüllen und beilegen
  5. Probe verpacken und innerhalb von 24 Stunden versenden

Technische Daten – Frostschutzanalyse

Merkmal Wert
Standard ASTM D 1177
Messbereich bis −70 °C
Flüssigkeitstypen Monoethylenglykol, Monopropylenglykol, Ethanol-basiert
Analyseart Tieftemperaturkryostaten mit SPS-Controller
Ergebnisform PDF-Dokument inkl. Bewertung
Messmodus Einfach- oder Doppelbestimmung
Anwendung Frostschutzkontrolle, Betriebssicherheitsprüfung
Vorteile Frühzeitige Erkennung von Alterung oder thermischer Zersetzung

Hinweis zu unseren WTA-Wärmeträgeranalysen 

Die Frostschutzmessung bezieht sich ausschließlich auf die Bestimmung des Frostschutzes (Eisflockenpunkt) in Wärmeträgerflüssigkeiten. Weitere Parameter wie pH-Wert, Korrosion oder chemische Zusammensetzung werden hierbei nicht analysiert. Wenn Sie eine umfassendere Bewertung des Anlagenzustands wünschen, empfehlen wir unsere WTA-Wärmeträgeranalysen (Basic oder Advanced).

Downloads "Professionelle Frostschutzmessung von Wärmeträgerflüssigkeiten nach ASTM D 1177 – zuverlässige Analyse bis −70 °C inkl. PDF-Auswertung"
Eigenschaften
Beanspruchung: Anlagenschutz
Verwendung: Heizung
Verwendung für: Heizungsschutz
Hersteller: Aqua Concept

Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen

Unter dem Einfluss hohe Temperatur, kann ein brennbare Nebel entstehen, der eine explosive Mischung bilden Verbrennungsprodukte können Kohlenstoffoxid und andere toxischen Gase enthalten.

Nicht in die Kanalisation/Oberflächenwasser/Grundwasser gelangen lassen.

Die ausgelaufene Substanz mit saugfähigem Material bedecken, in einem Fest verschlossenen Behälter sammeln und zur Wiederverwertung senden. Den Rest mit Wasser abspülen.

Handhabung und Lagerung

Nur in Räumen anwenden, die über eine entsprechende Belüftung verfügen. Während der Anwendung nicht Essen.

In einer dicht verschlossenen Verpackung, fern von Hitze Quellen lagern.

Rechtsvorschriften

Kennzeichnung nach EG-Richtlinien: Das Produkt ist nach EG-Richtlinien/GefStoffV nicht kennzeichnungspflichtig.

Wassergefährdungsklasse: WGK 1

Klassifizierung nach VbF: entfällt